Der lesende Beobachter dieses Blogs hat längst erraten, dass ich der schreibenden Zunft angehöre. Als handelnde Frau ist es mir ein Anliegen, meine beschreibenden Texte in einer einfangenden Art zu präsentieren. --- Und wenn Sie sich gerade fragen, warum ich dafür eine solch furchtbare Sprache wähle, haben Sie das Problem meines heutigen Beitrags bereits erkannt: der unnütze Gebrauch von Partizipien. Es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht über ein kompliziertes Partizip stolpere: In...

Das PR-Trendthema des Monats November heißt: Schreibblockade. Unzählige Beiträge dazu geistern gerade durch das WWW, so dass man schnell den Überblick verlieren könnte. Glücklicherweise hat PR-Doktor Kerstin Hoffmann zu einer Blogparade zum Thema Schreibblockade aufgerufen, in der viele Artikel gebündelt sind. Auch mein Artikel soll dort nicht fehlen, denn ich stelle mir eine ganz grundlegende Frage: Gibt es so etwas wie eine Schreibblockade überhaupt? Die Ausgangssituation Sicher: Wohl jeder Redakteur und Texter kennt den...

Redakteure und Journalisten müssen sich und ihre Texte quälen, wenn sie gelesen werden wollen. Was es hierbei zu beachten gilt, habe ich schon in vielen Artikeln beschrieben. Doch kann man sich als Texter nie sicher sein, dass man alle Anforderungen erfüllt. Und wer als Einzelkämpfer im Büro sitzt, hat noch nicht einmal einen Gegenleser zur Hand. Ist mein Text spannend genug? Habe ich alle wichtigen Fakten verständlich erklärt? Ist meine Sprache so einfach, dass...

In einem früheren Beitrag hatte ich darüber geschrieben, wie man die Zeichen, Silben und Sekunden zwischen zweigeteilten Verben reduzieren kann. Damals hatte ich mein Augenmerk darauf gelegt, einen langen Satz in zwei kurze zu verwandeln. Doch gibt es einen weiteren Weg, den wir alle kennen, jedoch allzu häufig vergessen: Synonyme. Hierbei rede ich nicht von Synonymen für Hauptwörter, denn diese sind in...

Mache Leute schneiden Haare, andere erziehen fremder Leute Kinder. Es gibt Menschen, die anderen die Zähne ziehen oder sich ihr Leben lang durch Aktenberge wühlen. Und dann gibt es Texter, Journalisten und Autoren, die den lieben langen Tag mit Schreiben, Schreiben und nochmals Schreiben verbringen. Doch was machen die eigentlich, wenn ihnen nichts einfällt? Leider gehöre ich zu den Menschen, die nicht immer kreativ sein können. Acht Stunden intelligentes Schreiben und Erzählen bekomme ich nur...

Ausrufezeichen, Klammern, Punkte, Kommata, Gedankenstriche und so weiter. Die deutsche Sprache verfügt über viele Satzzeichen. Manche dürfen wir in journalistischen Texten verwenden, manche sollten wir vermeiden, andere müssen wir ab und an setzen. Über ein paar Satzzeichen habe ich bereits eigene Blogeinträge verfasst. Heute gibt es eine Übersicht über gute, neutrale und böse Satzzeichen. Gute Satzzeichen Gedankenstrich – Wer den einzelnen Gedankenstrich sparsam einsetzt,...

In meinem Beitrag Amtsdeutsch ist sexy! hatte ich es schon einmal angedeutet: Journalistische Texte sind vor allem dann interessant, wenn sie möglichst wenige Substantive enthalten. Sicherlich können wir sie manchmal nicht vermeiden. Oft gibt es jedoch bessere Wege, Dinge auf den Punkt zu bringen. Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Diesen Satz haben wir alle schon 1.000 Mal gelesen. Sicher: Wir verstehen sofort, was uns der andere sagen will. Doch fühlen wir uns...