Home Neudeutsch für Anfänger Proof of Concept: Ideen auf dem Prüfstand

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Wer nicht gerade tagein tagaus mit Unternehmensgründungen zu tun hat oder in der Forschung und Entwicklung arbeitet, der dürfte bei dem Begriff Proof of Concept ziemlich ins Schlingern geraten. Glücklicherweise kommt er im alltäglichen Leben nicht vor; zumindest ist er mir hier noch nicht untergekommen. Jedoch könnte er uns im Büro schon einmal über den Weg laufen – und dann sollten wir vorbereitet sein.

Ein Proof of Concept ist ein Beweis, dass ein bestimmtes Vorhaben möglich ist; der Nachweis einer Machbarkeit. Wer ein neues Produkt auf den Markt bringen will, prüft vorher, ob das technisch oder wirtschaftlich überhaupt möglich ist. Dies gilt nicht nur für Produkte, sondern beispielsweise auch für Geschäftsideen: Bevor ein Unternehmen mit einer neuen Idee an den Start geht, klärt es, ob das Konzept realistisch ist.

Proofs of Concept gibt es daher in vielen verschiedenen Bereichen des Geschäftslebens. Sie sind das positive Ergebnis von Machbarkeitsstudien – wobei ich gerade nicht sagen kann, was das Gegenteil davon ist. Unproof of Concept? Wohl kaum. Stattdessen sagt man an dieser Stelle eher: Der Proof of Concept wurde nicht erbracht.

Damit markiert ein Proof of Concept oftmals die Schwelle zwischen bloßem Jonglieren mit Ideen und der tatsächlichen Umsetzung dieses Vorhabens. Denn bevor wir Geld, Zeit und Arbeit in eine Idee investieren, müssen wir gewährleisten, dass wir nicht nur einem utopischen Hirngespinst hinterherjagen.