Home Grundlagen der PR Wofür steht TKP und was bedeutet CPC?

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Pressearbeit und Texte schreiben – das sind die Kerne meiner Arbeit. Mit Marketing und Werbung, TKP und CPC habe ich weniger am Hut. Doch schon allein durch meine eigenen Blogs muss ich mich zwangsläufig mit Google AdSense, Google AdWords und Blogvermarktung auseinandersetzen. Und damit stehe ich nicht allein: Wenn Blogger und Website-Betreiber Einnahmen erzielen wollen, müssen sie sich früher oder später mit Werbung auseinandersetzen. TKP oder CPC, das ist dann die Frage.

Es folgt eine vereinfachte Erklärung für Marketing-Neulinge. Doch vielleicht haben ja ein paar Profis noch Anmerkungen.

Was bedeuten die Abkürzungen TKP und CPC?

Der TKP ist der so genannte Tausender-Kontakt-Preis. Manchmal heißt er auch TAI (Thousand Ad Impressions) oder CPM (Cost-Per-Mille). Dieser Preis gibt an, wie viel Geld man für 1.000 eingeblendete Anzeigen erhält.

Dem gegenüber steht der Cost-per-Click, abgekürzt CPC. Übersetzt bedeutet das so viel wie „Kosten pro Klick“. Gerne verwenden Werbeplaner auch den Begriff „Pay-per-Click“. Wie der Name schon sagt, handelt es sich hierbei um den Preis, den man erhält, wenn jemand auf die Werbung klickt.

Wie funktionieren TKP und CPC?

Angenommen 50.000 Besucher kommen jeden Monat auf eine Website und rufen insgesamt 100.000 Seiten auf. Wird auf jeder dieser 100.000 Seiten eine Werbefläche angezeigt, erhält der Betreiber am Ende des Monats 100 Mal den Tausender-Kontakt-Preis. Liegt dieser bei 1,00 Euro, hat er 100,00 Euro verdient. Doch leider liegt er meist weit darunter.

Der CPC hingegen ist unabhängig von der Anzahl der Seitenaufrufe. Hier zählt allein, wie oft unsere Besucher auf die Werbung geklickt haben. Erhalten wir pro Klick 0,20 Euro und gehen jeden Monat 1.000 Leute auf diese Werbung, haben wir 200,00 Euro verdient. Klicken nur 10 Leute drauf, sind es nur 2,00 Euro – egal, wie oft die Werbung angezeigt wurde.

Was ist besser – TKP oder CPC?

Meiner Erfahrung nach eignet sich der TKP nur für große, bekannte Seiten mit richtig vielen Besuchern und Seitenaufrufen. Mir wurde neulich eine Werbeschaltung auf TKP-Basis angeboten, bei der ich sage und schreibe 0,30 Euro je 1.000 Einblendungen verdient hätte. Diese Extra-Werbung würde ich meinen Lesern noch nicht einmal antun, wenn ich 100.000 Aufrufe im Monat hätte – schon allein, weil ich es nicht einsehe, mit 0,30 Euro für 1.000 Anzeigen abgespeist zu werden, während im Fernsehen für 10 Sekunden 100.000 Euro fließen. Sicherlich vergleiche ich hier Äpfel mit Birnen. Aber trotzdem!

Daher arbeite ich derzeit noch mit Google AdSense (siehe rechte Spalte und unterhalb des Artikels). Das lohnt sich für meine kleinen Seiten mehr, auch wenn ich damit selbstverständlich nicht reich werde. Doch Freunde und Bekannte klicken regelmäßig auf meine Werbeflächen, weil sie wissen, dass ich ein bisschen Geld dafür bekomme. Und so kommen im Jahr immerhin meine Hosting-Kosten zusammen.

Also: Wenn Sie diesen Beitrag hilfreich fanden, klicken Sie doch mal auf die Werbung nebenan oder unten! Ich würde mich freuen und hätte das beste Gegenargument für den Nächsten, der mir einen TKP von 0,30 Euro anbietet.


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