Home Einfach schön schreiben SEO oder Lesbarkeit – was ist besser für mein Blog?

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An der Suchmaschinenoptimierung scheiden sich die Geister. Manche Websites richten all ihre Artikel darauf aus – zu Lasten der Textqualität. Andere schreiben schönste Beiträge, die jedoch von Suchmaschinen nicht gut bewertet werden. Daher stellt sich viele Blogger die Frage, ob und wie viel Suchmaschinenoptimierung (SEO) nötig ist. So ist dies auch das Thema einer aktuellen Blogparade: SEO für Blogs – Notwendigkeit oder Zeitverschwendung?

Suchmaschinenoptimierung – was ist das?

Die Suchmaschinenoptimierung wird zumeist SEO abgekürzt – das Kürzel für den englischen Begriff Search Engine Optimization. Ziel der SEO ist es, eine Website so zu gestalten, dass sie von Suchmaschinen wie Google leicht gefunden wird. Hierbei fischt man meistens im Trüben, da die Suchmaschinen nicht verraten, wie genau sie die vielen Seiten im WWW bewerten. Jedoch ist bekannt, dass Websites gut abschneiden, die unter anderem …

  • schon lange existieren
  • regelmäßig und oft aktualisiert werden
  • von anderen Websites empfohlen werden
  • wichtige und aktuelle Suchbegriffe beinhalten.

Damit ist Suchmaschinenoptimierung vor allem eines: mit viel Arbeit verbunden!

SEO für mein Blog – eine gesunde Mischung

Die meisten Hobby-Blogger schreiben frei von der Leber weg – und sind trotzdem erfolgreich. Daher scheint es nicht notwendig, Texte für Suchmaschinen zu optimieren. Wer schon länger über ein ganz spezielles Thema schreibt und gut mit anderen Bloggern vernetzt ist, erfüllt viele Kriterien, die ihn für Suchmaschinen interessant machen.

Doch was spricht dagegen, trotzdem auf wichtige Schlüsselbegriffe zu achten? Wer ein Rezeptblog betreibt, tut sicherlich gut daran, bestimmte Wörter oft zu erwähnen, zum Beispiel Rezept, Zutaten, backen, kochen usw. So wird die Website für Suchmaschinen interessanter; sie klettert in der Trefferliste nach oben – und wird öfter aufgerufen.

SEO und schöne Texte schließen sich dabei keineswegs aus. Denn auch die journalistischen Grundregeln besagen, dass man nicht um jeden Preis nach Synonymen suchen sollte. Wer also über das Kochen schreibt, darf wichtige Schlüsselwörter gerne und oft verwenden. Wenn diese Begriffe innerhalb von 100 Wörtern drei bis fünf Mal vorkommen, hat man genau die Wortdichte, die Suchmaschinen gefällt. Bei einer geringeren Wortdichte fällt die Seite nicht auf; bei einer höheren Wortdichte werden die Suchmaschinen stutzig und stufen die Seite möglicherweise als unseriös ein – und zeigen sie gar nicht mehr an.

Es kommt also wie immer auf die richtige Mischung an.


4 Kommentare für diesen Artikel
  1. Die Frage stellt sich nun nicht mehr so sehr. Noch nie konnte beides so gut realisiert werden wie heute. Im Zweifelsfall würde ich heute zur Lesbarkeit raten. Die Suchmaschinen tolerieren das auch. Allerdings ließ sich noch nie so gut wie heute beides verwirklichen.