Home Einfach schön schreiben Nachtrag zu „toten Leichen und seltenen Raritäten“

Nachrichtenwert, Formulierung, Pressetext
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Beim Aufräumen und Ausmisten meiner Ordner stieß ich gestern auf einen Screenshot, den ich vor fast einem Jahr veröffentlichen wollte. Aus irgendeinem Grund habe ich das damals verpennt. Doch die Formulierung ist so drollig, dass ich sie heute nachreichen möchte.

Am 24. Juli des vergangenen Jahres habe ich bereits vor Pleonasmen in journalistischen Texten gewarnt. „Einzelne Individuen“ und „seltene Raritäten“ sind nämlich unnötige Dopplungen, die einen Text belasten können. Oder sie machen einen Beitrag unfreiwillig komisch, was auch nicht im Sinne des Verfassers sein dürfte.

Schmunzeln musste ich, als ich auf der Website des Amtsgerichts Heidelberg unterwegs war. Hier wurde knapp darüber informiert, dass das Büro an zwei Tagen nicht besetzt sein würde.

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Danach stellte ich mir die Frage, ob es auch Eilfälle gibt, die nicht dringend sind. Kann etwas eilig und trotzdem unwichtig sein? In einer Behörde vielleicht schon. Ganz abgesehen davon, dass ich persönlich mehr „Notfälle“ als „Eilfälle“ kenne.


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