Home Deutsche Sprache, ... Fehlerteufel: Niemand ist vollkommen

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In der vergangenen Woche bin ich über zwei putzige Fehler gestolpert. Bei dem einen handelt es sich um einen einfachen Buchstabendreher, wie er jedem von uns ständig passiert. Bei dem anderen haben jedoch drei Stellen gepennt: der Autor, der Lektor und die automatische Fehlererkennung.

Der erste Fehler unterlief einem Untertitel-Schreiber beim Nachrichtensender Phoenix. Hier war Altbundeskanzler Helmut Schmidt Gast in einer Gesprächsrunde. Jedoch trat er unter einem neuen Namen auf:
helmut_schmidt

Daneben habe ich in einem neuen Kochbuch ein winziges Fehlerchen gefunden. Während ich diesen sympathisch finde, wird sich der Autor sehr darüber ärgern. Denn entgegen dem ersten Beispiel, kann man diesen Fehler nicht per Knopfdruck entfernen: Er ziert fortan die gesamte Auflage des Buches.
suppe

Solche Tippfehler zeigen: selbst Profis sind nicht vor Fehlern sicher. Köche versalzen ab und an ihre Speisen. Schauspieler vergessen manchmal ihren Text. Und die schreibende Zunft vertippt sich gelegentlich. Alles kein Beinbruch, Fehler gehören zum Arbeiten dazu. Und wie viel unlustiger wäre das Leben ohne die Hemluts, Supppen und Scherzmittel (habe ich aus Versehen einmal geschrieben, statt Schmerzmittel).

PS: An dieser Stelle möchte ich mich noch für den Tippfehler in meinem Deutsch-Tipp vom 29.05. entschuldigen. Es sollte selbstverständlich Wildschweine und nicht Wildscheine heißen! 😉

Das Wort „Sau“ hat zwei Pluralformen: Weibliche Hausschweine sind Säue, Zucht- und Wildschweine sind jedoch Sauen.

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