Home Neudeutsch für Anfänger Elevator Pitch: Sie haben 30 Sekunden. Los!

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Wie vor zwei Tagen versprochen, gibt es heute eine kurze Erklärung des Begriffs „Elevator Pitch“. Am vergangenen Wochenende empfahl ein Referent auf dem Süddeutschen Journalistentag, dass jeder freie Journalist und jeder PR-Berater einen solchen in petto haben sollte – für den Fall, dass ihm unverhofft der Auftraggeber seiner Träume begegnet.

Auf die verschiedenen Bedeutungen des Wortes Pitch hatte ich in einem separaten Beitrag schon einmal hingewiesen. Der Elevator Pitch bedeutet übersetzt so viel wie Fahrstuhlverkaufsgespräch. Dabei geht es weniger darum, seinem Gegenüber einen Fahrstuhl zu verkaufen. Vielmehr soll man sich oder seine Idee jemandem schmackhaft machen – und dies innerhalb der Zeit, die eine Fahrt mit einem Fahrstuhl in Anspruch nimmt. Das bedeutet, dass ein Elevator Pitch maximal zwischen 30 und 60 Sekunden dauern darf.

Damit ist ein Elevator Pitch ein kurzes Bewerbungsgespräch: ich stelle mich als potenziellen Dienstleister oder Arbeitnehmer vor; ich mache Werbung für ein tolles Produkt, das ich entworfen habe; ich will einem Investor eine meiner Ideen schmackhaft machen. Um erfolgreich zu sein, muss ich mich von der breiten Masse abheben. Meine Lösung kann daher noch so toll sein – wenn ich sie nicht verkaufen kann, gehe ich im Einheitsbrei unter.

Aus diesem Grund sollte ich meinen Elevator Pitch akribisch vorbereiten. Eine einfache, verständliche Sprache ist hierbei wichtig, ebenso muss ich bei meinem Gesprächspartner das Kopfkino anschalten. Dies erreiche ich durch Vergleiche, rhetorische Fragen und eine bildhafte Ausdrucksweise. Ich muss wissen, wem ich was warum verkaufen will und glaubhaft erklären, dass meine Lösung die beste ist.

Am Ende eines Elevator Pitchs darf der Andere nicht nur interessiert sein – er muss Feuer und Flamme sein und mich einladen, ihm mehr zu erzählen.

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Ich selbst habe noch immer keinen Elevator Pitch. Asche auf mein Haupt. Daher lasse ich für die Tipps und Tricks andere Quellen zu Wort kommen:


2 Kommentare für diesen Artikel
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