Home Grundlagen der PR Gar nicht so einfach – Geld verdienen mit Blogs

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Wie in meinem letzten Beitrag in dieser Rubrik erklärt, gibt es viele Gründe, ein Blog zu starten. Allen gleich ist die Arbeit, die man hineinstecken muss, um es erfolgreich zu machen. Wer Geld mit seinem Blog verdienen will, muss erst einmal in Vorlage gehen. Viele interessante Beiträge, die viele Leser auf die Seite ziehen. Das sind die wichtigsten Voraussetzungen. Danach kommt weitere Arbeit hinzu: Bei der Blogvermarktung gilt es, die Spreu vom Weizen zu trennen.

Auch wenn meine beiden Blogs noch keine 1.000 Besucher pro Tag und keine hohe Bewertung vorweisen, habe ich mich schon an der Blogvermarktung versucht. Schließlich ist es doch schön, wenn das Blog wenigstens die Fremdkosten einspielt – an meine Arbeitsleitung wage ich noch gar nicht zu denken. Von meinen ersten Eindrücken und Erfahrungen berichte ich heute.

  1. Google AdSense
  2. Diese Werbeform der weltweit größten Suchmaschine binde ich seit den Beginnen meiner Blogs ein, und zwar regelmäßig unterhalb meiner Beiträge. Für jeden Klick zahlt mir Google einen geringen Cent-Betrag. So sind in den vergangenen beiden Jahren sage und schreibe 55,06 Euro zusammengekommen. Von dem Geld habe ich bisher allerdings noch nichts gesehen, denn Google zahlt erst ab einem Betrag von 70 Euro aus. Doch ich hege die leise Hoffnung, dass ich im Jahr 2013 endlich mal etwas ausgezahlt bekomme. Juhu!

  3. Partner- oder Affiliate-Programme
  4. Etwas erfolgreicher verlief bisher die Zusammenarbeit mit dem Partnerprogramm von Amazon. Hierfür binde ich im kommunikationsABC am Ende mancher Beiträge Buchtipps ein. Auf meiner Seite Jeden Tag ein Tipp verklinke ich auf rezensierte Bücher, DVDs oder CDs. Außerdem führt die Werbung für meine eigenen beiden Romane direkt auf Amazon. Wenn mein Leser dann etwas bei Amazon bestellt, bekomme ich 5% des Bestellwertes gutgeschrieben. So habe ich in den letzten beiden Jahren schon drei Überweisungen à 25 Euro bekommen. Nicht viel, aber immerhin.
    Jedoch gibt es einen großen Kritikpunkt: Manche Bestellungen werden schlichtweg nicht vergütet. Einen triftigen Grund blieb mir das Unternehmen bislang schuldig.

  5. Linkverkäufe
  6. An Linkverkäufen scheiden sich die Geister. Die einen verteufeln sie, die anderen sehen darin kein Problem. Anbieter wie Linklift, Rankseller oder Backlinkseller buchen Links in Randspalten oder geben Artikel in Auftrag, in denen bestimmte Links erscheinen sollen. Sie locken mit sicheren, planbaren Einnahmen für wenig Aufwand. Für Blogbetreiber ist das eine gute Sache, jedoch fürchten viele um ihre Glaubwürdigkeit. Ich denke, dass solche Links kein großes Problem sind – solange die Artikel neutral bleiben, man es nur ab und zu macht und seine Leser darauf hinweist, dass manche Links werblich sind. Wenn man es jedoch übertreibt, kann man Probleme mit Suchmaschinen bekommen. Mal abgesehen davon, dass rein werbliche Inhalte wohl keinen Leser auf Dauer interessieren.

  7. Blogvermarkter
  8. Aufgrund meiner noch geringen Reichweite habe ich bisher keinen Blogvermarkter ausprobiert. Allerdings habe ich hier schon unterschiedliche Meinungen gehört. Die einen sind hellauf begeistert, die anderen schimpfen, dass sie „Google AdSense auch ohne Vermarkter schalten“ können. Für alle, die das Thema interessiert, gibt es hier einen Vergleich von vier Blogvermarktern.

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PC Magazin: Blogmarketing: Geld verdienen mit Blogs
Blogprofis: Neue Möglichkeiten der Blogvermarktung
Selbständig im Netz: Geld verdienen mit Blogs
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7 Kommentare für diesen Artikel
  1. Ich verstehe, dass man mit seinen Blogs gerne Geld verdienen möchte. Aber ich finde es wirklich nervig, wenn ich auf einen Blog gehe, der jede Menge Werbung und bunte Bildchen finden, die mit einem Beitrag nichts zu tun haben.

    Dass diese Bildchen auch wenig bringen, zeigt der Hinweis auf Google Adsense. Die Auszahlung ab 70,00 Euro mag ja ok sein, aber bis das erreicht wird vergehen ja offensichtlich Monate bis Jahre.

    Ich sehe auch die Gefahr, dass zahlungskräftigere Interessenten sich von einem Blog abhalten lassen der mit Werbung überfrachtet ist, was dieser ja nicht ist.

    Übrigens gibt es in Deutschland eine ganze Reihe Buchhändler, die auch einen Online-Shop mit excellenten Service anbieten, es muss also nicht immer amazon sein 😉

  2. Danke für die Tipps! Ich finde es ganz gut, dass man dafür, was man gerne macht, noch bezahlt werden kann. Nicht viel, sagen wir ehrlich, aber trotzdem.

    Schöne Grüße
    Lena

  3. Hallo Sandra,

    wie viele Besucher hast du auf jedem der Blogs pro Tag? Und wie viele Artikel hast du bis jatzt auf jedem Blog laufen?

    LG
    Mia

    • Hallo Mia,

      im vergangenen Monat besuchten 6.600 Leute das kommunikationsABC, während 3.500 bei jeden-tag-ein-tipp.de vorbeischauten. Beim ersten Blog sind aktuell 264 Beiträge live, auf dem zweiten habe ich schon 728 Artikel online gestellt. Da zeigt sich, dass Nischen-Blogs tatsächlich gefragter sind als Allrounder.

      Viele Grüße
      Sandra

  4. Toller Artikel. 🙂

    Es gibt auch noch die Möglichkeit der Eigenvermarktung, sprich, nicht warten, bis sich etwas tut, sondern selbst aktiv werden.
    Hierzu gibt es natürlich viele Konzept-Möglichkeiten.

    Man könnte ein kleines Video erstellen, in welchem man sich selbst präsentiert oder eine kleine Dia Show mit netter Hintergrundmusik etc. 🙂

    Dieses Video könnte man dann diversen Firmen zukommen lassen usw. 🙂