Home Neudeutsch für Anfänger Englische Abkürzungen in der deutschen Sprache

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Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: In knapp einem Monat feiert das kommunikationsABC seinen ersten Geburtstag! Daher gibt es heute einen Überblick über die englischen Abkürzungen, die ich im letzten Jahr vorgestellt habe. Und einen Ausblick auf das neue Jahr. Denn freilich gibt es noch viele andere Abkürzungen.

Die Abkürzung asap steht für „as soon as possible“. Im Deutschen bedeutet dies, dass man eine Arbeit so schnell wie möglich erledigen muss. Die Steigerung des Wortes ist asapst. Wenn man diesen Begriff in der Betreffzeile einer E-Mail liest, brennt die Hütte richtig.

Der englische Begriff „Customer-Relationship-Management“ wird mit CRM abgekürzt und auch gerne in der deutschen Geschäftssprache benutzt. Was sich sehr wichtig anhört, ist letztlich nur Kundenpflege oder Kundenbetreuung.

Wenn man sich gegen alle Eventualitäten absichern will, sollte man CYA betreiben. Das bedeutet so viel wie „Cover your ass“: Schütze deinen eigenen Hintern!

Mit dem Vermerk FYI werden mehr oder weniger wichtige E-Mails versehen. Ausgeschrieben wird FYI mit „for your information/interest“. Zu Deutsch bedeutet es so viel wie: zur Info!

Ein LOI ist eine Absichtserklärung, die von zwei Vertragsparteien unterschrieben wird. Dieser „Letter of Intent“ ist rechtlich nicht bindend.

Wer einen „Unique Selling Point“ hat, kann sich glücklich schätzen. Denn ein USP ist ein einzigartiges Verkaufsargument. Ein Alleinstellungsmerkmal, das einen von der breiten Masse abhebt.

Das waren sie, die ersten englischen Abkürzungen im kommunikationsABC. In den kommenden zwölf Monaten können Sie sich auf weitere Abkürzungen freuen: FAQ, n/a, tbd und einige mehr…

3 Kommentare für diesen Artikel
  1. Wie treffend, dass Sie diese überflüssigen Begriffe erklären. Ich wünsche, sie wären nie ins Deutsche übersiedelt. Sie werden zu oft anders als im Englischen verwandt. Beispielsweise ist der LoI nicht unbedingt nicht bindend. MaW, er kann auch bindend sein. Doch deutsche Mandanten, die in den USA LoIs unterzeichnen, meinen, sie seien ungebunden und haben schnell den Mühlstein der Haftung am Hals.