Home Grundlagen der PR Tipps für die Gestaltung von Pressemappen

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Neulich haben wir eine Pressemappe gepackt. Pressemitteilungen, Hintergrundinformationen, Factsheet, Interviews, Bilder und Grafiken haben wir nun also beisammen. Doch wie sieht eine gute Pressemappe aus? Reichen ein paar Links im Internet? Oder müssen wir tatsächlich alles drucken und heften?

Ob eine digitale Pressemappe reicht oder eine gedruckte Version vorliegen muss, entscheidet sich je nach Situation. Bei einer Journalistenanfrage per E-Mail kann man sicherlich eine digitale Pressemappe weiterleiten. Auf Pressekonferenzen, Hauptversammlungen und anderen Veranstaltungen sollte man jedoch immer etwas haben, das man den Journalisten in die Hand geben kann.

Die gedruckte Pressemappe

In jedem Fall sollte die Pressemappe „aus einem Guss“ sein. Eine Loseblattsammlung hinterlässt einen negativen Eindruck, ebenso unterschiedliche Papiersorten und eine unansehnliche Gestaltung. Sehr gute Pressemappen könnten folgendermaßen aussehen:

  • Ansprechende Außenhülle im Design des Unternehmens
  • Einheitliche Gestaltung aller gedruckten Unterlagen (Logo, Fußzeile, Schriftart etc.)
  • Unterlagen nach Wichtigkeit sortiert: Das Wichtigste zuerst!
  • Platz für Notizen der Journalisten
  • Mit kleinen Werbegeschenken punkten: Schreibblock, Kugelschreiber etc.
  • CD oder USB-Stick mit allen Texten und Bilddaten

Gerade die CD und der USB-Stick bieten einen entscheidenden Vorteil: Sie erleichtern den Journalisten die Übernahme der Texte. Und je mehr sie übernehmen, desto günstiger fällt die spätere Berichterstattung aus. Jedoch haben sie auch einen großen Nachteil: Sie sind teuer! Gleiches gilt für die gedruckte Pressemappe generell. Daher ist es immer eine Budgetfrage, wie viel man in seine Pressemappen investiert. Die ersten vier Punkte der Aufzählung sind jedoch ein Muss.

Die digitale Pressemappe

Die digitale Pressemitteilung ist weit günstiger als die gedruckte Version. Zudem kann man die Inhalte problemlos anpassen, ohne gleich alles wegwerfen zu müssen. Auf ihrer Website können Unternehmen alle Dateien hinterlegen und je nach Bedarf austauschen oder aktualisieren. Journalisten können Texte, Bilder und Grafiken einfach übernehmen. Auch ist das Einbinden von Videos u. ä. möglich.

Eine digitale Pressemappe führt zu mehr Interaktivität. Daher müssen Presseabteilungen sicherstellen, dass alle Links funktionieren. E-Mail-Adressen, die ins Leere laufen, und der Hinweis „Die Website kann nicht angezeigt werden“ sind peinlich und unprofessionell.

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