Home Deutsche Sprache, ... Eselsbrücken für die deutsche Rechtschreibung

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Die Rechtschreibreform sollte unsere Sprache einfacher machen. Tatsächlich sorgte sie nur für Verwirrung. Was früher tabu war, ist heute erlaubt. Jedoch empfiehlt der Duden mal die neue, mal die alte Rechtschreibung. Worauf kann man sich da noch verlassen?

Manche Regeln kommen niemals aus der Mode. So gibt es auch heute noch Eselsbrücken, die weiterhin gültig sind. „Trenne nie „st“, denn es tut den beiden weh“ gehört leider nicht mehr dazu, denn gerade bei der Worttrennung herrscht heilloses Chaos. Doch auf alle folgenden Eselsbrücken kann man sich nach wie vor verlassen:

Wer nämlich, ziemlich und dämlich mit „h“ schreibt, ist nämlich ziemlich dämlich!

Dieser Spruch ist leider etwas irreführend. Richtig müsste er lauten: „Wer nämlich, ziemlich und dämlich mit zwei „h“ schreibt, ist nämlich ziemlich dämlich.“ Schließlich steht am Ende jedes dieser Worte ein „h“.

Nach „am“, „ans“, „vom“, „zum“, „beim“ schreib Verben niemals klein!

Ich bin gerade am Lesen. Ich muss ständig ans Arbeiten denken. Ich komme vom Einkaufen. Ich gehe zum Schwimmen. Meine besten Ideen habe ich beim Laufen.

Das „s“ in „das“ muss einsam bleiben, kannst du auch „dieses“ oder „welches“ schreiben!

Das ist ein sehr schönes Haus, das (welches) da vorne an der Ecke steht.
Ich habe sofort gesehen, dass dieses Haus sehr schön ist.

Bei „seiT“ geht es um die ZeiT. „SeiD“, wenn sie es sinD!

Seit drei Tagen bin ich erkältet.
Seid ihr euch sicher, dass ihr euch noch nicht angesteckt habt?

„Gar nicht“ wird gar nicht zusammengeschrieben!

Du glaubst gar nicht, wie schlimm meine Erkältung ist.

„ein bisschen“ wird kein bisschen großgeschrieben!

Vielleicht ist meine Erkältung morgen schon ein bisschen besser.

6 Kommentare für diesen Artikel
  1. […] können Sie dabei auf Karten schreiben und sich regelmäßig selbst abprüfen. Auch Eselsbrücken sind sehr hilfreich. Wenn Sie sich zu einer Vokabel eine Eselsbrücke bauen, wird dieses besser im […]