Home Grundlagen der PR Kommunikation ist gut, Kontrolle ist besser

Print Friendly

Mitarbeiter von PR-Abteilungen schreiben Pressemitteilungen, stehen für Rückfragen zur Verfügung, beantworten Umfragen, geben Expertenmeinungen von sich und vieles mehr. Ziel all dieser Arbeiten ist es, das Unternehmen in die Medien zu bringen. Doch wie kann man den Erfolg der Maßnahmen prüfen? Die Antwort lautet: Medienresonanzanalyse.

Nehmen wir das Beispiel einer Pressemitteilung. Einmal an den großen Verteiler geschickt, lässt sich ihr Weg nur noch schwer verfolgen. Dabei will man doch Antwort auf seine Fragen haben: In welchen Medien wurde die Nachricht veröffentlicht? Wurde das geschrieben, was wir wollten? Wie waren die Meinungen zu unserer Nachricht? All diese Fragen kann eine Medienresonanzanalyse beantworten. Denn mit ihr lassen sich nicht nur Anzahl und Reichweite ermitteln. Auch kann man herausfinden, wie die Nachricht aufgenommen wurde und wie der Markt generell über das Unternehmen denkt.

Aus Fehlern wird man klug

Selbst eine schlechte Medienresonanzanalyse bedeutet eine Chance. Denn die Auswertungen zeigen, wo die Schwachstellen der Kommunikation liegen. Und diese Fehler kann man künftig vermeiden. Wird unser Unternehmen überhaupt von der Presse wahrgenommen? Stimmt unser Selbstbild mit dem Bild überein, das die Medien zeichnen? Ist unser Urteil gefragt oder sind wir nur Lückenfüller? Sind Presse und Verbraucher gut auf uns zu sprechen oder ist die Stimmung eher negativ?

Meist lässt sich eine Medienresonanzanalyse nicht allein durchführen. Wer kann schon jede Zeitung, Zeitschrift und alle Online-Seiten im Auge behalten? Daher gibt es eine Reihe professioneller Dienstleister, die diese Arbeit für einen übernehmen. Diese Dienstleister haben Einblick in alle gängigen Medien. Anhand von Suchbegriffen finden sie die Artikel, die über ein Unternehmen, die Produkte oder die Konkurrenz veröffentlicht werden. Der Kunde bekommt dann eine Übersicht über die sogenannten Clippings: Wo und wann ist der Beitrag erschienen? Welche Auflage hat das Medium? Wie lang war der Artikel? Und so weiter…

Gerade kleine Unternehmen müssen prüfen, ob sie einen externen Dienstleister mit dieser Aufgabe betrauen wollen. Denn den Service lassen sie sich sehr gut bezahlen. Und wenn man seine Nachricht nur an „drei Journalisten und zwanzig Aktionäre“ verschickt, kann man die betreffenden Zeitungen auch abonnieren – das ist unterm Strich preiswerter!

1 Kommentar für diesen Artikel