Home Grundlagen der PR Wie wird mein Newsletter ein Erfolg?

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Kundenzeitschriften sind zu teuer. Persönliche E-Mails zu aufwendig. Bekanntmachungen auf der Website nicht wirkungsvoll genug. Doch wie kann man sonst auf sich aufmerksam machen? Ein Newsletter ist die perfekte Mischung aus niedrigen Produktionskosten, hoher Reichweite und passgenauer Kundenansprache.

Doch bevor Sie wild in Richtung Newsletter stürmen, müssen zunächst ein paar Fragen klärt werden. Dabei geht es um grundlegende Dinge, z. B. den Inhalt, die Zielgruppe und die Häufigkeit. Daneben müssen Sie sich überlegen, ob sie den Newsletter selbst erstellen und verschicken wollen. Oder ob Sie auf externe Hilfe zurückgreifen möchten. Die Antwort auf diese Frage hängt meist vom Budget ab. Bei einem externen Dienstleister sieht der Newsletter vielleicht besser aus – er kostet jedoch auch mehr.

Wer soll den Newsletter bekommen?

Die wichtigste aller Fragen vorab ist die Frage nach der Zielgruppe. Nur so kann man die Inhalte richtig planen. Die meisten Newsletter werden an Kunden versandt. Entweder an Bestandskunden oder an potenzielle Neukunden. Eine Aufteilung dieser beiden Gruppen kann sinnvoll sein und sollte im Einzelfall geprüft werden.

Worüber soll mein Newsletter berichten?

Die Inhalte Ihres Newsletters sind entscheidend. Belanglose Floskeln und nervige Werbung liest sich niemand durch. Im besten Fall werden solche Newsletter kommentarlos gelöscht – im schlechtesten Fall vergrault man sich die Kunden auf Lebzeiten.

Ein Newsletter muss einen Mehrwert liefern. Selbstverständlich kann das auch mal Werbung sein. Doch mit Service-Meldungen, Branchennachrichten, alltagstauglichen Tipps oder Gewinnspielen verwöhnt man seine Leser – und gewinnt Kunden!

Wie oft will ich meinen Newsletter verschicken?

Im Gegensatz zu einer Kundenzeitschrift muss man einen Newsletter nicht unbedingt regelmäßig verschicken. Wenn die Nachrichtenlage dünn ist, gibt es eben keinen elektronischen Brief. Jedoch bietet der regelmäßige Versand einen großen Vorteil: Man bleibt in Erinnerung! Daher ist eine konstante Planung und gute Verteilung der Themen sinnvoll.

Wie sollte der Newsletter gestaltet sein?

Auf den ersten Eindruck kommt es an: Lange Textblöcke sind dabei genauso abschreckend wie buntes Durcheinander. Wie so oft im Leben, ist eine gesunde Mischung die beste Wahl. Informative Texte, Bilder und Grafiken, weiterführende Links. Die Links sind besonders wichtig. Denn ein Newsletter soll nicht alles verraten – er soll lediglich Lust auf mehr machen.

Wie gehe ich mit Abmeldungen um?

Der letzte Punkt sollte eigentlich selbstverständlich sein: Wenn jemand den Newsletter abbestellen will, dann entsprechen Sie diesem Wunsch sofort! Eine kleine Anekdote zeigt, wie man es sich für immer mit den Kunden verscherzen kann.

Durch eine Hotelbuchung bin ich im letzten Jahr in den Verteiler von ab-in-den-urlaub.de gerutscht. Nach der siebten E-Mail in elf Tagen bat ich um Löschung aus dem Verteiler. Einen Tag später bekam ich den nächsten Newsletter. Wieder schickte ich eine E-Mail. Nach insgesamt fünf E-Mails, drei Anrufen und einer Drohung mit dem Verbraucherschutz hatte ich es geschafft. Mein Fazit: Nie, nie, nie wieder werde ich bei ab-in-den-urlaub.de ein Zimmer buchen – denn dafür müsste ich denen wieder meine E-Mail-Adresse übermitteln. Nein, danke!

3 Kommentare für diesen Artikel
  1. Unternehmen die a groß und b schon lange erfolgreich sind, scheinen das zumindest bis heute geschafft zu haben.