Home Neudeutsch für Anfänger Keine Sorge: Eine Deadline tötet nicht!

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Deadline klingt martialisch. Nach Tod, Verwüstung, Schmerz. Spielte Julia Roberts nicht einmal in einem Film, der so hieß? Ach nein, das war „Flatliners“. Der hatte mit Tod zu tun. Das Wort „Deadline“ aber nicht. Komisch! Sicher fühlen sollten wir uns trotzdem nicht, wenn uns jemand dieses Wort um die Ohren haut. Vor allem nicht, wenn dieser Jemand der Chef ist.

Auch wenn physisch bisher niemand gestorben ist, wenn er eine Deadline überschritten hat – das berufliche Überleben hat es schon den ein oder anderen gekostet. Das Wort „Deadline“ stammt aus dem Englischen und bedeutet lediglich „Abgabetermin“.

Redaktionen haben Deadlines. Diese sind unumstößlich – zumindest im Print-Bereich. Was danach eintrudelt, wird nicht mehr gedruckt. Punkt! Aber auch in der normalen Geschäftswelt gibt es diese Abgabetermine. Deadlines werden gesetzt, wenn eine Präsentation erstellt werden soll. Oder wenn ein Projekt abgeschlossen werden muss. Oder wenn der Chef um viertel vor Drei einen Termin auf dem Golfplatz hat.

Die schlimmsten Deadlines sind asap-Deadlines. Eine Aufgabe soll hierbei so schnell wie möglich erledigt werden. Was so viel heißt wie: Egal, wann Sie fertig werden – es wird zu spät sein.

Ein wichtiger Merksatz zum Schluss…

Wenn der Chef eine Deadline reißt, wird das als „bereits eingepreist“ bezeichnet. Wenn die Arbeiterbiene Mist baut, drohen ein Kreuzverhör durch die Königin und der Rauswurf aus dem Bienenstock.

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